Dank der 2. Bundesliga ging es zur jährlichen Fanclubwochenendausfahrt seit längerer Zeit mal wieder zu einem namenhaften Gegner als Groundhopping-Höhepunkt.
Freitagmorgen sattelten 13 Dynamofans die „Hühner“ und reisten in Richtung Pfalz.
Mit Vereinsbus und PKW wurde dem satten Winterwetter im Erzgebirge getrotzt und sich in Richtung Westen aufgemacht.
„Rene van G.“ hatte sich...


...zum Bus fahren bereit erklärt und wählte gleich einen etwas anderen Weg auf die Autobahn aber bekanntlich führen viele Wege in die Pfalz. Mit Alex als Fahrer des zweiten KFZ‘s sei hier beiden erst einmal gedankt!
Erster Halt war eine Raststätte kurz nach Nürnberg bei dem das WC-System mal wieder für Gesprächsstoff sorgte, dafür aber die Mittagsportion von der Masse her frei wählbar war. Schnell noch paar Hoeneß-Würstchen unter den Kartoffeln versteckt und schon ließ man sich das Essen schmecken. Bei „Kevin und Perry“ (als Hörspiel) und den Friedebacher Blasmusikanten ging es weiter in Richtung Kaiserslautern. Am Abend sollte die SGD dort gegen den Traditionsverein spielen. Leider gibt es in der angesprochenen Stadt außer dem Fußballtempel auf dem K2 nix weiter und man musste sogar für eine ausreichend große Unterkunft 20 Minuten vor Kaiserslautern absteigen. 
Das kleine Dorf Freinsheim überraschte dann bei der Ankunft in den Nachmittagsstunden sogar mit ordentlicher Kleinstadtgröße und allerhand Weinlokalen. Selbige sollten Mitte der Ausfahrt noch eine Rolle spielen.

Teilnehmer Nr. 14, Chefkoch Siggi, hatte bereits alles mit dem Vermieter klar gemacht und sorgte nach unserer Ankunft für eine gute kulinarische Grundlage. Es war zwar etwas eng beim Essen aber dafür roch es doch grandios! Fluchs „den Jungen“ den Aufwasch aufgehalst und ab ging es nach Kaiserslautern.
auf der Hinfahrt
auf der Hinfahrt
auf der Hinfahrt
auf der Hinfahrt
auf der Hinfahrt
auf der Hinfahrt
auf der Hinfahrt
auf der Hinfahrt
genau das richtige
genau das richtige
'53 Sterne Koch
'53 Sterne Koch

Wenn die Sachsen mal wieder in ein fremdes Bundesland einfallen, muss man spätestens bei der Autobahnabfahrt ja mit vielem rechnen. Aber diesmal ließ man uns bis zum viel empfohlenen „Parkplatz Messeplatz“ fahren. Schnell noch eine Hülse geöffnet und ab ging es zum Bergsteigen. Oben angekommen ging es in den über einige Jahre gewachsenen Heimspieltempel des FCK‘s. Eumel wollte unsere FC-Fahne am Zaun anbringen lassen aber leider wusste die linke Sicherheitshand nicht, was die rechte Sicherheitshand in der Presse einen Tag zuvor geschrieben hatte. Nach 15 Minuten fragen, warten, funken und dumm aus der Wäsche glotzen hieß es „nix Platz mehr“. Im Block selbst fand sich dann ein gutes Plätzchen und es konnte losgehen. Mit dem Einmarsch der Teams zündelte der SGD-Block fünf Pyros ab und die etwa 4 000 Auswärtsfans waren stimmlich gut in Fahrt.

Um das hier gleich mal festzuhalten: der „Singsang“ des Heimteams blieb über die ersten 60 bis 70 Minuten regelrecht erbärmlich und unsere Erwartungen auf eine gute Stimmung in diesem von uns allen lang erhofften Zuschauerpunkt wurden enttäuscht. Erst als der Aufstiegsaspirant harmlos agierende, sich mit Abspielfehlern überbietende Dresdner sicher beherrschte, kam so etwas wie Stimmung auf. Negativhöhepunkt waren die „Scheiß Dynamo“-Rufe kurz vor und kurz nach dem Schlusspfiff der Pfälzer-Teufel auf den Rängen. Anstatt mit ihrem Team den „Dreier“ zu feiern beendeten die FC- Fans ihren Auftritt so schlecht wie sie ihn begonnen hatten!

Ich sag nur „90 Sekunden werbefreie Stimmungszeit!“ Lächerlich!


Von der klaren Niederlage nicht all zu groß überrascht, wir müssen die Punkte woanders holen, ging es den Berg abwärts. Auch hier war vom Risikospiel und den fälligen Beamten in Grün und Schwarz wenig zu sehen. Beim Abmarsch der Gästefans kam es dann beim Durchfahren von Shuttlebussen mit Kaiserslauternfans, ohne Einsatzpolizisten als Bekleidung, zu den in der Presse angesprochenen Ausschreitungen an den Bussen. Ein Angriff auf mindestens drei Busse mussten auch wir teilweise miterleben, allerdings Personenangriffe konnten wir definitiv nicht feststellen! WO WAR DA DER „JÄGER AUS DER KURPFALZ“?
Am Messeplatz angekommen sahen wir dann auch die Polizisten wieder, nur leider waren sie an diesem Punkt fehlplatziert. „Bewacht wie Bolle“ genossen wir nun noch ein sächsisches Bier und reisten kurz vor Mitternacht in Richtung Freinsheim ab. In der Unterkunft angekommen ließen wir bei knallharter Analyse und Mitternachtsimbiss den Tag ausklingen.
Swen läßt sich es gut gehen
Swen läßt sich es gut gehen
Öhhhhhhh
Öhhhhhhh
im Stadion
im Stadion
im Stadion
im Stadion
im Stadion
im Stadion
nu aber
nu aber
gut bewacht
gut bewacht
die fantastischen Zwei
die fantastischen Zwei
guten Morgen Jungs
guten Morgen Jungs

Samstagmorgen konnten wir alle einen reichlich gedeckten Tisch zum Frühstück vorfinden. Maik nahm dann erst einmal noch eine Auszeit, aber der Rest machte sich nach „langer Rede und kurzem Sinn“ auf nach Ludwigshafen. Per Zug ging es in die Chemiemetropole. Begleitet von zahlreichen Jecken wollten wir in diesem Jahr keinen Fasching feiern sondern seriös bowlen gehen. Eine sportliche Veranstaltung wie noch in Lübeck, Paderborn, oder Hamburg fanden wir leider nicht. Im Megariesenbowlingcenter hatten wir auch gleich zwei Bahnen gemietet um speziell mit dem Bahnchef etwas Freude zu haben. Robby entpuppte sich an diesem Tag als bester Werfer und nahm als Preis eine **** entgegen.
warten
warten
beim Bowling
beim Bowling
beim Bowling
beim Bowling
beim Bowling
beim Bowling
beim Bowling
beim Bowling
Tagessieger
Tagessieger

Weiter ging es am Nachmittag in die Stadt zur irischen Sportsbar. Nachdem der zwischenzeitlich vermisste Monty aus dem Spieleparadies am Ikea abgeholt werden konnte, kündigte sich nun auch Etna, wir nennen ihn den „Schmerzschläfer“,  als Nr. 14 im Bunde wieder an. Nach gemütlichem Bundesligaschauen und einer Runde durch die Stadt endete der Ausflug bei einem Griechen. Ob in diesem Restaurant das Zubereiten von Essen im Mittelpunkt stand bezweifelten die meisten, aber geschmeckt hatte es auf jeden Fall.
Per Bahn ging es wieder mit vielen Jecken zurück nach Freinsheim. Dort suchte man noch eine ordentliche Weinstube aus und einige Teilnehmer der Ausfahrt kosteten natürlich auch anständig weiße bzw. rote Weine. Ein gemütlicher „Singsang der Fangemeinde“ wurde zwar von der Wirtin mit dem Spruch: „Wir sein eine Weinstube kein Bierlokal“ abgewürgt, aber das ließ uns die Stimmung nicht versauen. Das holländische Pärchen direkt neben uns hielt es zu mindestens fast zwei Stunden aus. Jeder ergab sich nach der Sperrstunde des Lokals dann noch in der Ferienwohnung Diebesturm seinem persönlichen Schicksal.

im Pub
im Pub
im Pub
im Pub
Kulturzeit
Kulturzeit
Griechenunterstützung
Griechenunterstützung
eine Zugfahrt die ist lustig
eine Zugfahrt die ist lustig
Bier aus Weinflaschen
Bier aus Weinflaschen

Sonntagmorgen saßen dann auch alle 14 Personen wieder am Frühstückstisch und ein „fettes Rührei“ von Siggi ließ uns mit guter Laune in die Rückfahrt starten. Relativ ereignislos absolvierten wir die 500 km, entließen Jan in seiner fränkischen Wahlheimat und landeten mit den „Friedbacher Blasis“ wohlbehalten wieder in Sayda.

ACHTUNG FC-MITGLIEDER !
Im internen Bilderbereich warten auf euch einige Bilder!

BONUS:
2 Videos im Internenbereich unter dem Link: Downloads


Aktuelle Berichte der Startseite